Ich bin Samir Ballhausen — Tischlermeister. Heute baue ich nicht mehr nur mit Holz, sondern mit agentischer KI. Dasselbe Handwerk, ein neues Material.
Bevor man die Zukunft baut, muss man verstehen, was Qualität bedeutet. Für mich war das das Handwerk: Material lesen, Maß halten, ein Stück so fügen, dass es Generationen übersteht.
Den Anspruch nehme ich mit. Wer einmal ein Meisterstück gebaut hat, baut eine Software, ein System, eine Idee mit demselben Blick fürs Ganze — und fürs Detail.

Mein Meisterstück: ein Würfel aus Nussbaum, book-matched furniert — das Maserbild läuft spiegelsymmetrisch über die Flächen, als hätte das Holz es so gewollt. Zwei eingelegte Messing-Bänder fassen die Form. Teil des Projekts Leaf & Soul.
Jeder Schnitt geplant, jede Fuge gerechnet, jede Oberfläche von Hand veredelt. Kein Zufall — Konstruktion.





Der GoCha Table gehört zu Leaf & Soul — einem Teeladen, der als Ganzes gedacht ist: Nussbaum, Messing, warmes Licht, jede Fläche aufeinander abgestimmt.
So denke ich auch Systeme: nicht als Einzelteile, sondern als Erlebnis, das sich stimmig anfühlt.
Weil sich gerade ändert, wie alles gebaut wird. Ich wollte nicht zusehen — ich wollte es verstehen, beherrschen, und weitergeben. Nicht als Programmierer, sondern als Handwerker, der ein neues Werkzeug meistert.
Ich beurteile KI-Arbeit wie eine Fuge: Hält sie? Stimmt das Detail? Taugt sie für die Ewigkeit?
Ich bin kein Entwickler. Wenn ich mit agentischer KI bauen kann, kann es jede Fachkraft lernen.
Mein Ziel ist nicht, der Einzige zu sein, der das kann — sondern die Nächsten auszubilden.